Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Martin Hofstätter

Viele waren gekommen, um sich am 6. Juli 2014 von unserem langjährigen Gemeindepfarrer zu verabschieden.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Hofstätter die bekannten Worte aus dem Buch Prediger: 'Jedes Ding hat seine Zeit' zur Grundlage. Für seinen neuen Lebensabschnitt passt jetzt wirklich der Vers 'Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.'

36 Jahre im Pfarrdienst, davon 24 Jahre in unserer Gemeinde, sind eine lange Zeit, zu der Superintendent Dr. Gerold Lehner kurze Rückblicke auf markante Stationen im Berufsleben von Martin Hofstätter gab. Sein Dienst als Militärpfarrer, seine Gemeinden in Enns, in Wels, und schließlich in Vöcklabruck waren nicht immer die einfachsten. Als roter Faden zieht sich sein Mut, auch gegen den Mainstream Stellung zu beziehen, sein Engagement für die Ökumene, und sein Eintreten für sozial und ethnisch Benachteiligte durch seine Berufsjahre. Schließlich wurde Pfarrer Hofstätter durch den Superintendenten mit dem Entpflichtungsritual in den verdienten Ruhestand entlassen.

Unsere Kuratorin Gerti Time begrüßte alle Ehrengäste und moderierte den Ablauf des Programmes:

Bürgermeister Brunsteiner und Vertreter der Stadtgemeinde ehrten Martin Hofstätter durch die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt.

Die katholische Schwestergemeinde war durch Pfarrer Kritzinger und Dr. Peter Salinger vertreten, die durch ihr Geschenk – ein Bild der Stadtpfarrkirche – Bezug auf die unter Martin Hofstätter gepflegten ökumenischen Begegnungen nahmen.

Die Presbyter als Vertreter der eigenen Gemeinde wünschten ihrem Pfarrer in bewegten Worten einen aktiven Ruhestand und Petri Heil in seinem schönen Haus am Attersee.

Christine Wagner begleitete die Liturgie mit moderner Harfenmusik und Bernd Geiselbrecht spielte auf unserer schönen Orgel.

Anschließend war die ganze Gemeinde zu Speis und Trank geladen, mit Musikbegleitung von Charly und Roland, und einer launigen Videoshow über alle Jahre in Vöcklabruck, die Rolf Morenz zusammengestellt hatte.

Der Tag war getragen von einem Gefühl der Dankbarkeit für Vergangenes und Zuversicht für Zukünftiges.

Herr, dir in die Hände

Sei Anfang und Ende,

Sei alles gelegt!

Inge Kimmel