Krippenspiel am 4. Adventsonntag

Es ist schön, wenn unsere Kirche am Sonntag voll mit Kindern und Jugendlichen ist. So geschehen am 4. Adventsonntag zum Krippenspiel, das von Jonas Keller mit der großen Gruppe der Konfirmanden aufgeführt wurde.
 
Nicht Hirten und Könige waren diesmal die handelnden Personen, sondern die Kinder der Familie Erdmann, rechte Rüpel, vor denen sich alle fürchten und die von der biblischen Erzählung keine Ahnung haben. Sie kommen auch nur deshalb in die Jugendstunde, weil ihnen jemand weisgemacht hat, dass es dort Süßigkeiten geschenkt gibt.
Da sich niemand anderer für das Krippenspiel meldet, besetzen sie alle Rollen und gestalten diese nach ihrem heutigen Verständnis. So erhält das Jesuskind statt Weihrauch eine Pizza geschenkt, und es liegt auch nicht unbeweglich in der Krippe, sondern wird zum Aufstoßen hoch gehalten. Und erstaunlicherweise sind die Erdmanns selbst und auch die anderen Kinder von dem Zauber der Weihnachtsgeschichte gerührt.
 
Auch die vielen ganz kleinen Besucher des Gottesdienstes und des darauffolgenden Abendmahls waren erstaunlich still und aufmerksam.
 
Inge Kimmel