140 JAHRE EVANGELISCHE KIRCHE IN VÖCKLABRUCK

Am 15. November 2015, genau 140 Jahre nach der Kirchweihe der evangelischen Friedenskirche in Vöcklabruck (15. 11.1875), fand der Festgottesdienst zum Gedenken an dieses Ereignis statt.

Der Gottesdienst wurde gemeinsam von Superintendent Dr. Gerold Lehner und Pfr. Roman Fraiss gestaltet, für die musikalische Umrahmung sorgten die Liedertafel Vöcklabruck und Christoph Müller an der Orgel (die Liedertafel wirkte bereits bei der Kirchweih 1875 mit!).

SI Lehner bezeichnete in seiner Festpredigt den Bau der Kirche im Jahr 1875 als „kleines Wunder“, „eine „unglaublich mutige Entscheidung“ der damaligen Pfarrgemeinde, die im Jahr 1876 genau 322 (!!) Mitglieder zählte und die sich dennoch zum Bau einer eigenen Kirche entschloss. Ohne starken Glauben und Zuversicht wäre das sicher nicht möglich gewesen, auch wenn natürlich Hilfestellungen durch diverse Organisationen und Einzelpersonen erfolgten, den Hauptteil der Kosten und Anstrengungen hatte die Vöcklabrucker Pfarrgemeinde zu tragen. Nur mit der Opferwilligkeit der Gemeinde, mit finanziellen Beiträgen und unentgeltlichen Helferdiensten war es möglich, diese Aufgabe zu meistern.

Die Gemeinde schuf damit eine Stätte, in der seither geschätzte 10.500 Gottesdienste stattfanden, in der Leid und Freude Platz fanden, die damit der Rückhalt der evangelischen Gemeinde war und dies hoffentlich auch weiterhin sein wird.

Anschließend gab es bei einem erweiterten Kirchenkaffee Gelegenheit zu interessanten und ausgiebigen Gesprächen. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die mit der Organisation dieser sehr schönen und sehr gut besuchten Veranstaltung befasst waren.

R. Morenz