Dankefest für Mitarbeiter 2018

Die letzten sechs Jahre haben viele in unserer Gemeinde mitgearbeitet: Nicht nur die 12 Presbyter, in deren Verantwortung die wichtigen finanziellen, administrativen, aber auch geistlichen Entscheidungen liegen, sondern auch das größere Gremium der Gemeindevertreter, und darüber hinaus die vielen Mitarbeiter, die keine Funktion innehaben, aber ohne deren Hilfe viele Arbeiten nicht möglich wären.

 

Nach der sechsjährigen Funktionsperiode wurde vor kurzem neu gewählt und eine neue Gemeindevertretung und neue Presbyter bestellt. So war es am 28. April an der Zeit, allen diesen Helfern im Weinberg des Herrn einmal ein großes Dankeschön zu sagen.

Unsere Kuratorin hatte dazu eine gute Idee: als Nachwehen des Reformationsjahres bestellte sie das Reformationskabarett der beiden Grazer Künstler Oliver Hochkofler und Imo Trojan. So kamen die Eingeladenen, aber auch andere Interessierte in den Genuss eines lustigen und zugleich informativen Abends im Siebenbürgerheim, bei dem viel gelacht werden konnte.

Den beiden Künstlern gelang es, die historischen Daten der Reformation und auch deren theologischen Gehalt so zu verpacken, dass die Zuschauer keine Minute an eine Belehrung oder trockene Information dachten.

Einige besondere Höhepunkte des Programms möchte ich heraus greifen.

Ein polnischer Reiseleiter begleitete uns z. B. mit Fotos durch die Stätten der Reformation und zeigte uns, dass schon Martin Luther ein Fahrrad hatte.

Die durch die Reformation ausgelösten Konflikte wurden von Otto 'Maximale' Barić als Fußballspiel mit unterschiedlichen Kickern dargestellt.

Zum Millionenquiz durfte Pfr. Lang sein überragendes Wissen unter Beweis stellen, und er hat sich ganz richtig für Vöcklabruck als Zentum der Reformation entschieden.

Besonders nett waren auch die musikalischen Einlagen mit Gitarre und Gesang. Durch den internationalen Reformatiuons-Song-Contest wissen wir jetzt endlich, dass das französische Lied 'Frère Jacques' in Wirklichkeit ursprünglich 'Bruder Martin' geheißen hat.

Als Abschluss griffen die Kabarettisten noch einzelne Personen extra heraus, wobei sich die Namen unseres Pfarrers und der Kuratorin natürlich für diverse lustige Wortspiele eigneten.

In der Pause konnten wir uns stärken: schöne Brötchen waren durch die fleißigen Frauen vorbereitet worden, und als Barkeeper fungierten in bewährter Weise Mitglieder der Siebenbürger Nachbarschaft.

Uns bleibt nur, für dieses schöne Danke Fest ein Dankeschön zu sagen.

I. Kimmel