GD mal Anders - Schon mal einen Schatz gefunden?

Wenn zum „Gottesdienst mal anders“ geladen wird, sind alle Generationen vertreten.

So auch am 14. Oktober 2018 zum Thema: Schon mal einen Schatz gefunden?

 Die Pichlmanns – Julia und Helmut – fanden schon beim beinah fetzig-rhythmischen Lied: „Suach’n“ den richtigen Ton. Und der Psalm-Kehrvers war sogar im Kanon möglich.

Pfr. Lang hatte verschiedene  Kleinigkeiten, „Schätze“,  in den Kirchenbänken verteilt und fragte die Finder: „Was habt ihr gefunden und was habt ihre euch dabei gedacht?“  So entstand ein nettes Zwiegespräch mit mehreren GD-BesucherInnen als Einstimmung auf das Thema, um dann damit die Schatztruhe auf dem Altar wieder zu füllen (siehe Bild)

Schätze hat wohl jeder und hütet sie. Manchmal findet man einen Schatz zufällig am Wegesrand (z.B. ein Schneckenhaus, einen schönen Stein, …) Manche Schätze – wie Liebesbriefe „von damals“ liegen seit langem in einem eigenen Kästchen. Kinder haben meist ein Kuscheltier, das sie wie einen Schatz hüten und sogar bis ins Alter aufbewahren.

Gott zu finden vergleicht Jesus auch mit einem Schatz. Das Gleichnis vom Schatz im Acker und der wertvollen Perle diente als Grundlage für die Predigt. Dafür geben die Finder alles andere hin, nur um diesen einen Schatz zu behalten. Pfr. Lang folgte in der Predigt dem Roten Faden dieses Vergleichs im Matthäus-Evangelium und wurde dabei klangvoll unterstützt von JuHe, die mehrere Lieder mit der Gemeinde sangen.

Das gesungene „Vater, unser Vater …“ schloss den Kreis eines fröhlich-bewegenden Gottesdienstes, in dem auch mit Applaus ein junges Mädchen in die Gemeinde aufgenommen wurde.

Das gute Gefühl, dass unser Schatz, nämlich Gottes Nähe, immer und überall da ist, wurde auch im Schlusslied deutlich: „Such wer da will ein ander Ziel, die Seligkeit zu finden … Meins Herzens Kron, mein Freudensoll sollst du, Herr Jesu, bleiben.“

Das kann man getrost mit „Amen, ja so sei  es!“ beschließen.