Gottesdienst mal anders – Zeichen des Lebens – Lebenszeichen

Im Alltag sind wir umgeben von Zeichen: Firmenlogos, Icons, Emojis am Handy, etc. Dass auch unsere Bibel viel mit Zeichen arbeitet, zeigte Pfarrer Lang im Gottesdienst mal anders am 24. März. Anschaulich demonstrierte er an Objekten des Alltags, was z. B. ein rotes Herz bedeutet, oder wie das Vereinswappen von Rapid auf Fans wirkt.
 
Unsere Bibel ist voll mit solchen Zeichen und Symbolen. Der Regenbogen erinnert an das Versprechen Gottes, die Erde nicht mehr untergehen zu lassen. Die Wunder der Bibel sind Zeichen, die Gottes Präsenz in dieser Welt verdeutlichen sollen. Der Heilige Geist wird als Taube dargestellt, und das geheime Symbol des frühen Christentums war der Fisch.
 
Die Gottesdienstbesucher wurden eingeladen, ein persönliches Zeichen ihres  Lebens auf ein Plakat zu malen. Daran beteiligten sich auch die Kinder mit Begeisterung. Der folgende Predigttext war aus dem Alten Testament: die Rettung in der Wüste durch das Standbild der ehernen Schlange, die zum Symbol des wiedergewonnenen Gottvertrauenens der Israeliten wurde.
 
Lesung und Predigt wurden umrahmt durch Gesang und Gitarrenspiel von Julia und Helmut Pichlmann, mit Liedern, die zu Hoffnung und Gottvertrauen auch in unserer so gefährdeten Zeit und Welt aufrufen.
 
Mit einem schönen Orgelnachspiel unseres Organisten Bernd Geisselbrecht wurden wir in den strahlenden Sonntagmorgen entlassen.
 
I. Kimmel