Sozialkreis der ev. Gemeinde

Was du getan hast einem von diesen meinen geringsten Brüdern und Schwestern, das habt ihr mir getan.

Dieses Vers aus dem Matthäus-Evangelium (25, 40) appelliert an unsere Barmherzigkeit und ermahnt uns, unsere Augen nicht vor der Not anderer Menschen zu verschließen.

Dieser Gedanke hat uns, sieben Mitglieder der Gemeinde, angespornt, die soziale und diakonische Arbeit unserer Gemeinde zu verstärken und einen Sozialkreis zu gründen. Die Not anderer Menschen bewusst wahrzunehmen und im Sinne der Nächstenliebe zu helfen, bewegt uns. Darüber hinaus möchten wir uns von Menschenrechten und überkonfessioneller Toleranz leiten lassen.

Um zu helfen, sind sowohl engagierte Helfer als auch finanzielle Mittel notwendig. Wir vom Sozialkreis haben es uns zur Aufgabe gesetzt, in erster Linie am zweiten „Hebel“ anzusetzen, indem wir Geld sammeln und an Bedürftige weiter geben.

Woher soll das Geld kommen?

Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollen den normalen Haushalt der Gemeinde nicht belasten, sondern aus Benefizveranstaltungen (z.B. Orgelkonzerte), aus Kollekten oder aus zweckgebundenen Spenden kommen.

Wie soll das Geld eingesetzt werden?

Wir haben uns vorgenommen, etwa 60 % des Budgets für regionalen Bedarf, also innerhalb der evangelischen Pfarrgemeinde, einzusetzen. Beispiele dafür sind Starthilfe für Frauen (und deren Kinder) in Lebenskrisen, Akuthilfe bei unverschuldetem Unterhaltsmittelverlust, Unterstützung von Immigranten (z.B. Wohnungskaution, Deutschkurs).

Etwa 40 % der Mittel könnten überregional verwendet werden, also insbesondere durch Spenden an christliche Hilfsorganisationen wie die Diakonie. Mögliche Verwendungen sind Soforthilfe bei Erdbeben oder ähnlichen Katastrophen, Flüchtlingshilfe in den Heimatländern, oder langfristig angelegte Projekte für den Infrastrukturaufbau (Brunnenbau etc.).

Der Sozialkreis wurde vom Presbyterium unserer Pfarrgemeinde zu seiner Tätigkeit ermächtig. Zur Mitarbeit am Sozialkreis sind alle eingeladen, die Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind.

Wer weitere Fragen, Anregungen oder Ideen hat, kann sich entweder direkt an eines der Mitglieder (Kontaktpersonen: Sonja Pickhardt-Kröpfel und Hans Groenewold) wenden bzw. einfach eine Email schreiben.